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Eine Modell-Animation entsteht

Puppentrick

Bei der Modell-Animation werden die einzelnen Filmbilder nicht gezeichnet, sondern man verwendet Puppen oder Knetfiguren. Diese Figuren müssen zunächst angefertigt werden. Bei Fernsehserien und Kinofilmen bauen ausgebildete Modellbauer die Figuren, da sie genau wissen, worauf sie beim Bau achten müssen. Um mit ihrer Arbeit beginnen zu können, müssen sie natürlich vorher wissen, wie die Figur aussehen soll. Deshalb werden auch bei einer Modell-Animation immer Modell-Sheets erstellt. Sie zeigen nicht nur das äußere Aussehen der Figur, sondern auch, wie sie innen aufgebaut sein muss. Für die Animation müssen die Figuren natürlich beweglich sein. Meist enthalten sie im Inneren ein Skelett aus Draht oder aus einem Metallgestell mit Kugelgelenken, damit sie sich später gut bewegen lassen und gleichzeitig auch ihre Position beibehalten.

Auch die Hintergründe müssen gebaut werden. Dazu wird – wie beim Realfilm – ein richtiges Filmset eingerichtet, nur viel kleiner, eher wie ein Puppenhaus. Schon beim Bau des Sets muss man besonders darauf achten, dass später während des Drehens nichts verrutschen kann oder wackelt, denn sonst würden Bildsprünge im Film entstehen.

Die Figuren werden dann in das Filmset hineingestellt, gut befestigt, in die gewünschte Position gebracht und fotografiert. Die Position der Figur wird anschließend etwas verändert und wieder fotografiert. Und so entstehen nach und nach die einzelnen Bilder des Films. Natürlich benötigt man für einen Trickfilm oft mehrere Figuren und Filmsets. Das bedeutet also ganz schön viel Bastelarbeit, bis eine Modell-Animation fertig ist.