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Ein 3D-Animationsfilm entsteht

3d Animation

Während die Figuren im klassischen Zeichentrickfilm flach wirken (2D), erscheinen die Figuren im Animationsfilm – wie zum Beispiel Toy Story, Ice Age oder Shreck – richtig räumlich (3D). Das macht die Computertechnik möglich. Aber auch bei den modernen Animationsfilmen sind gute Zeichner unverzichtbar, denn auch hier müssen zuerst ein Storyboard erstellt und Figuren mit Hilfe von Model-Sheets gestaltet werden. Mit Hilfe der Modell-Sheets können dann die Figuren am Computer genau nachgebaut werden. Das Ergebnis ist eine 3D-Darstellung der äußeren Form der Figur und des inneres Bewegungs-Skelett. Nun muss noch das äußere Erscheinungsbild der Figur festgelegt und gestaltet werden – also ihre Haut, ihre Haare oder ihr Fell und natürlich ihre Kleidung. Dazu werden spezielle Texturen auf das 3D-Bild aufgebracht. Es gibt Texturen für die Haut, für Fell, für Stoff und vieles mehr.

Nun ist die Figur fertig und kann animiert werden – natürlich mit Hilfe spezieller Computerprogramme. Damit sich die Figuren im Film möglichst realistisch bewegen, orientieret man sich beim Animieren an realen Menschen und Tieren. Man schaut sich ganz genau an, wie sich zum Beispiel ein Mensch oder eine Katze bewegt. Mit Hilfe spezieller Techniken (Motion Capture) kann man die Bewegungen der realen Figuren sogar aufnehmen und sie dann auf die Trickfigur übertragen. Deshalb wirken in 3D-Animationsfilme die Bewegungen der Charaktere oft viel realistischer als die der Zeichentrickfilme.